Wie es Corus gelang, Geld zu sparen

Im Corus Stahl-Strangpresswerk in Port Talbot, im Süden von Wales, entdeckten die Techniker, dass sich die Wartungsabläufe im Beschichtungsdauerbetrieb durch den Wechsel zum Nord-Lock Schraubensicherungssystem verbessern ließen.

Corus Ist europas zweitgrößter Stahlproduzent. In normalen Zeiten generiert das Unternehmen Umsätze von mehr als 13 Milliarden Euro und produziert über 20 Millionen Tonnen Stahl pro Jahr. Als Teil der Tata Steel Group beliefert es viele der anspruchsvollsten Kunden der Metall verarbeitenden Industrie in Großbritannien und in der EU.

Wie es Corus gelang, Geld zu sparenDie CSP Anlage im britischen Port Talbot, in der 3 500 Mitarbeiter beschäftigt sind, befindet sich auf einem riesigen, ca. 30 km2 großen Areal, das man mit Autobahngeschwindigkeit erst nach mehreren Minuten passiert hat. Es produziert warmgewalzte Bleche, die in unterschiedlichen Bereichen wie Baubranche, Automobilindustrie und für Haushaltsgeräte eingesetzt werden. Der zugrunde liegende Produktionsprozess trägt die Bezeichnung Stranggießen (oder Con-Cast) bei dem ein kontinuierlicher Zustrom geschmolzenen Metalls verfestigt und auf „halbfertige“ Stahlblechrohlinge mit einer Länge von ca. 20 m gekürzt wird; diese werden dann erneut erwärmt und und entsprechend der Vorgaben der Kunden gewalzt werden.

Die Maschinen der Anlage in Port Talbot, die 2004 installiert wurden, sind noch relativ neu. Den Werksingenieuren fiel jedoch auf, dass sich aufgrund der Vibrationen die Befestigungselemente einiger Maschinenteile in einer der Con-Cast-Anlagen lockerten, was zu ungeplanten Wartungsausfällen und teuren Reparaturen oder schlimmstenfalls zum Austauschen von Teilen führte.

Daher bat Corus Anfang 2008 seinen Zulieferer für Befestigungselemente, Williams Fasteners, um Rat. Williams arbeitet seit langem mit Nord-Lock zusammen, im Grunde seitdem sich das Unternehmen vor 15 Jahren auf dem britischen Markt etablierte, und wusste daher, an wen man sich in dieser Angelegenheit wenden konnte.

Nach ersten Gesprächen zwischen Williams Geschäftentwicklungsleiter Richard Cliffe und Peter Higgins, Nord-Locks technischem Verkaufsingenieur für den Südwesten Großbritanniens, stellte Higgins das Nord-Lock Schraubensicherungssystem einer Gruppe von wichtigen Corus Wartungsmitarbeitern in Port Talbot vor.
Richard Cliffe erinnert sich: „Die enge Zusammenarbeit zwischen Nord-Locks technischem Vertrieb, den führenden Mitarbeitern von Corus Wartungsabteilung und uns als Corus Zulieferer von Befestigungselementen für ganz Großbritannien, führte dazu, dass Corus schon bald die Vorteile des Nord-Lock Sortiments erkannte.“

Darauf wählten Wartungsingenieure zwei Applikationen in einer der Con-Cast-Anlagen aus; in einer Walzmaschine, Walze 1, reduzierte sich die Leistung der Antriebswelle, da sich die M22-Bolzen lockerten, und an einem Rotationsring im Revolver von Walze 3 kam es bei den M36-Schrauben aufgrund der Vibration zu Abscherungen. Beide Probleme traten 3–4-mal pro Jahr auf, wobei die erforderlichen Reparaturen zu teuren Verzögerungen und in manchen Fällen auch zum teilweisen Herunterfahren des Stahlherstellungsprozesses führten.

„Als Erstes setzten wir Nord-Lock Scheiben in der Antriebswelle von Walze 1 ein, die in der kritischen Mittelsektion der Anlage sitzt, in der die Stahlbleche geformt werden“, erklärt Graham Thomas, Planungsingenieur von Walze 1. „Das war ein wichtiger erster Test, da der potentielle Ausfall der Welle zum Anhalten der Anlage geführt hätte. Unsere Entscheidung fiel auf Nord-Lock, weil uns das Prinzip überzeugt hat, durch das dieses System Vibrationen standhält, und ich freue mich sagen zu können, dass das Ergebnis ausgesprochen positiv ist.“

Nachdem sie an dieser Stelle ihre Funktionssicherheit bewiesen hatten, wurden die Nord-Lock Scheiben von Graham Thomas mit gleichermaßen positivem Resultat im Revolver von Walze 3 eingesetzt.

Seit dem einbau der Nord-Lock Produkte wurden keine der früheren Probleme gemeldet. Die Zuverlässigkeit der Nord-Lock Scheiben ist sogar so hoch, dass Graham Thomas nicht in Zahlen ausdrücken kann, wie viel er an Wartungskosten gespart hat.

Er erklärt: „Die Einsparungen sind nicht messbar, da die Verwendung von Nord-Lock Scheiben es uns ermöglicht hat, ungeplante Produktionsfälle zu vermeiden, die gewöhnlich durch diese Probleme verursacht wurden“
„In der Praxis bedeutet dies, dass eines meiner Wartungsteams davon überzeugt ist, dass durch die Umstellung auf Nord-Lock Sicherheitsscheiben trotz unserer strengen Wartungsabläufe nicht mehr länger wöchentliche Überprüfungen durchgeführt werden müssen.“
Hierdurch konnten die Ingenieure diesen Grund für ungeplante Reparaturen eliminieren und erhielten die Möglichkeit, sich auf die geplanten Wartungsarbeiten zu konzentrieren und einen reibungslosen Betrieb der Anlage sicherzustellen.

Und diese ersten Applikationen in der Anlage sind erst der Anfang. „Obwohl wir die ersten im Werk sind, die das Nord-Lock System einsetzen“, erklärt Graham Thomas „ist das Potential enorm, ganz einfach, weil die Anlage so enorm groß ist.“

Fakten: Corus Stahl-Strangpresswerk
Produkte: Hersteller von warmwalzstahlblechen für unterschiedliche märkte
Industrien: Automobil, haushaltsgeräte, baubranche, verpackungsstahlbänder und andere bereiche, in denen stahlbleche verwendet werden
Jahresproduktion: Ca. 4,7 millionen tonnen
Mitarbeiterzahl: 3 500 (Direktbeschäftigte)
Gegründet: 1923
Schraubensicherung: Nord-Lock

Geschäftliche Vorteile

So profitiert Corus Strip Products UK vom Einsatz der Nord-Lock Sicherungsscheiben:

  • Geringere wartungskosten der anlage – trotz höherer Initialkosten.
  • Geringere reibung – es können Schmiermittel verwendet werden.
  • Geringerer maschinenverschleiss, z.B. durch Hitze, Vibration und korrosive Stoffe.
  • Einfache wartung – es müssen weniger häufig Kontrollen durchgeführt werden.
  • Keine Anpassung erforderlich – das Nord-Lock System passt zu den vorhandenen Schrauben und Muttern.
  • Optimierung der sicherheit der schraubverbindung wurde durch Zusammenarbeit zwischen Williams, Corus und Nord-Locks Vertreter, dem technischen Verkaufsingenieur Peter Higgins ermöglicht.

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